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Erster NLP-Weltkongress: Thies Stahl
Eine globale integrale Vision von NLP für die Entwicklung des menschlichen Potentials
26.-28.5.2006 in Berlin/Potsdam (Deutschland/Europa)
Den Kongressflyer als HTML-Seite und als PDF finden Sie unter diesem Link.
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Thies Stahl Deutschland |
Process Utilities - Syntaktische Interventionen und Prozess-Komponenten Process Utilities nenne ich von mir entwickelte Vorgehensweisen, die es dem professionellen Kommunikator ermöglichen, das nonverbale Verhalten seines Gegenübers unmittelbar und umfassend für die angestrebte Veränderung zu utilisieren - vor allem dessen Ideomotorik und unbewusst verwendete Metaphorik. Sie sind nützliche Hilfsmittel, um dem Klienten im Falle von stagnierenden Problemlösungs-, Verständnis- oder Integrationsprozessen zu helfen, neue Ressourcen zu organisieren. Process Utilities erhalten die “Inhaltshoheit“ des Klienten bzw. restaurieren sie. Sie stehen in der NLP-Tradition ‘syntaktischer’ Interventionen, die es dem Coach oder Therapeuten erleichtern, der Versuchung zu widerstehen, sich mit eigenen Bedeutungsproduktionen hinderlich in die innere Arbeit seines Klienten einzumischen. Die in den beiden Workshops vorgestellten Prozess Utilities sind auch in nicht-therapeutischen Kontexten gut anwendbar, um die Ressourcen-Situation des jeweiligen Gegenübers zu verbessern. Mit etwas Übung können sie so beiläufig eingesetzt werden, dass ihre Anwendung, etwa in einer Konferenz, von Dritten nicht bemerkt wird. Process Utilities I - Utilisation der Metaphorik des Klienten (C3) Das Interventionsmuster “Sinnes-Coaching” sorgt im Falles eines stagnierenden Problemlösungsprozesses mit Hilfe eines ‚anspruchsvollen Missverstehens’ für neue Anstöße: Der professionelle Kommunikator übersetzt die Schlüsselmetaphoriken, die der Klient unbewusst und sehr sinnessystemspezifisch benutzt, wenn er über sein Problem spricht, in solche Metaphoriken, die genau auf den Sinnessystemen basieren, die der Klient zuvor in seinem Problemlösungsprozess nicht einbezogen hatte. Um das elegant machen zu können, benutzt er spezielle Kriterien für die Übersetzungen und damit eine spezielle Art des Pacings, die bisher im NLP noch nicht beschrieben worden ist. Die Sinnes-Coaching Intervention basiert auf der Vorstellung, dass ein festgefahrener Problemlösungsprozesses immer mit einer drastischen Einschränkung der Sinnessysteme beim Generieren von Ressourcen einhergeht, die für die Lösung genutzt werden. Um den Prozess wieder flüssig zu machen, muss die Anzahl der involvierten Sinnessysteme und die Leichtigkeit der Wechsel zwischen ihnen erhöht werden. Process Utilities II - Utilisation der Ideomotorik des Klienten (D2) Die Process Utilities “ReSync”-Approach und “S.I.R.(Shit into-Roses)“-Techniken geben dem professionellen Kommunikator, der aufgrund inhaltlich-semantischer Fixierungen unflexibel geworden ist, die Chance, seine inhaltliche Verstrickungen wieder aufzulösen und (wieder) einen hohen Grad ‘semantischer Abstinenz’ zu erreichen. Es sind syntaktische bzw. syntaktisierende Vorgehensweisen, denn sie bieten konkrete Hilfestellungen, die ethische Forderung „Halte Dich aus dem Inhalt heraus“ umzusetzen - sie geben an, auf was der Coach/Therapeut fokussieren und was genau er tun muss, um das zu schaffen. Der “ReSync”-Approach ist immer dann das Mittel der Wahl, wenn die Interaktion mit dem Klienten hochgradig redundant geworden ist, d.h. wenn der professionelle Kommunikator schon weiß, was sein Gegenüber als nächstes sagen wird (und, schlimmer noch: was er selbst als nächstes sagen wird). Der “ReSync”-Approach und die “S.I.R.(Shit into-Roses)“-Techniken ermöglichen es, den Rapport zu „restaurieren“ und auf beiden Seiten der Interaktion neue Ressourcen zugänglich zu machen - eine ReSynchronisation bewusster und unbewusster Prozesse kann stattfinden.
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