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Erster NLP- Weltkongress: Richard Bolstad

A global integral vision of NLP for the development of human potential

26.-28.5.2006 in Berlin/Potsdam (Deutschland/Europa)

Den Kongressflyer als HTML-Seite und als PDF finden Sie unter diesem Link.

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Richard Bolstad

Neuseeland

& Australien

website

Erfolgsstrategien (F1)

Was: Submodalitäten sind nicht nur gedankliche Erfahrungsqualitäten; sie sind Orte im Gehirn. Diese Orte sind nicht nur Ideen; wir können sie auf Gehirnscans erkennen. In diesem Workshop gibt Ihnen Richard einige Beispiele, wie Sie ihr Gehirn als den ultimativen Rahmen für das nutzen können, was wir im NLP tun. Erklären Sie anderen Personen NLP klarer durch das Verständnis als angewandte Wissenschaft des Gehirns.

 

Wie: Eine Dia-Show wird Ihnen die oftmals bizarren Effekte der visuellen Verarbeitung sensorischer Erfahrungen näher bringen. In kurzen praktischen Experimenten erfahren Sie die kinnästhetische Verarbeitung - und Sie spüren in ihrem Körper den Unterschied zwischen der "Landkarte" und dem "Gebiet". 

 

Warum: Wo immer Sie NLP anwenden, wird Ihnen die Kenntnis, was es im Gehirn bewirkt, zu mehr Klarheit und zu neuen Handlungsmöglichkeiten verhelfen. Was sagt uns die heutige Gehirnforschung über die Behandlung von Dyslexie oder Sexsucht, oder über kulturübergreifende Kooperation ? Wie kann das Verständnis über den Zusammenhang von Submodalitäten und Metaphern helfen, bessere Metaphern zu generieren ?

  

Jenseits des Selbst: Die Modellierung von Transzendenz - Spiritualität, Selbstbewusstsein (H3)

Was: Es ist die Liebe, die dem Leben Bedeutung gibt. Liebe ist nicht bloß ein Gefühl, sie ist die grundlegende Erfahrung des Einsseins von allem, ohne die üblichen Filter wie "ich vs. andere", "jetzt vs. später". Diese Filter, so nützlich sie in bestimmten Bereichen des Lebens auch sind, sind inaktiv, wenn wir Freude erfahren. Richard präsentiert ein Modell der Struktur dieser Freude.

    
Wie: Nehmen Sie sich etwas Zeit in ihrem Leben, welches so kostbar und so außerordentlich schön ist, um das, was die Religionen als "heilig" bezeichnen, zu berühren. Bedienen Sie sich dabei an NLP-Modellen, um die Erfahrungen zu machen, welche die größten Lehrer zu vermitteln versuchten. Ohne dies, ist alles andere nur leer - leere Worte, leere Landkarten, leere Theorien. Mit dem wird jedoch alles Bedeutung haben

Warum: Richard wird Sie in einen Zustand der Stille begleiten, einer Stille, in der die Idee des eigenen Selbst zurücktritt. Dafür verwendet er einfache NLP-gemäße Techniken, für die spirituelle Lehrer unterschiedlichster Richtungen modelliert wurden. Sie trainieren diese Techniken und lernen, andere in diese Stille zu führen.

  

   

Über Richard Bolstad

Richard Bolstad ist NLP-Trainer, Chi-Kung-Lehrer und Psychotherapeut. .Sein Workshop "Transforming Communication" lehrt kooperative Fähigkeiten. Er hat NLP-Bücher in acht Sprachen veröffentlicht und lehrt rund um den Globus. Steve Andreas beschreibt ihn als "einen der besten NLP-Trainer, die ich kenne". Sie erreichen ihn unter richard@transformations.net.nz 

      

Bücher von Richard Bolstad (auf Englisch)

Buch

Titel

Kurzkommentar

Price: $27.95

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Richard Bolstad

"Resolve -a new model of therapy"

 

Paperback: 232 pages

Publisher: Crown House Publishing (September 15, 2002)

Language: English

ISBN: 1899836845

  

Webseite

The RESOLVE framework integrates NLP's effective brief therapy and the personal encounter of psychotherapy. Using techniques that access the deeper structure of the brain for fast, permanent change, "RESOLVE" demonstrates how to: - identify the techniques that work for each client - create a relationship that empowers - introduce changes in life-approach - access inner skills, strategies and strengths - ensure that change occurs in the deeper brain structures where older patterns of behaviour were first laid down - recognise stages in the therapeutic process, and respond most effectively for that stage. Richard gives examples from his work with PTSD in Bosnia-Herzegovina, and with addictions, depression, anxiety conditions, personality disorders and psychoses in clinical practice in New Zealand and elsewhere. His framework is wonderfully clear and easy to follow for all those wishing to make fundamental life changes quickly and effectively. "A must read for any professional trainer or psychotherapist who wants to stay informed." - L. Michael Hall PhD, Cognitive-Behavioural psychologist, author and international trainer.

Price: $ 49.90

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L.M. Hall, Bob G. Bodenhamer, Richard Bolstad

"The Structure of Personality"

Hardcover: 496 pages

Publisher: Crown House Publishing (July 31, 2001)

Language: English

ISBN: 1899836675

Webseite

Personality is not a "thing", it is a process. When we discuss personality, what we are talking about is a system of responding and relating or, more precisely, a set of behaviours. This is good news for those who deal with, or suffer with, personality problems. What it means is that personality can be reordered and reprogrammed in a way that is both beneficial and liberating. This volume begins by exploring how we actively "pattern" experience. Guiding us through the cognitive system of internal representation, it examines the contexts and environments in which such patterning arises, and the higher levels at which we produce beliefs and values that determine our behaviours. Once it has identified the process of producing a personality, it presents strategies that will alter those behaviours and reprogramme personality, targeting each stage of personality production - and in particular, the stage at which the client determines core beliefs. Coaching the reader in a number of effective and especially adapted NLP techniques, "The Personality Process" includes reordering strategies such as The R.E.S.O.L.V.E. model, that ingeniously sequences a number of key tasks that form an important part of change work, and the Personal Strengths Model, that determines which NLP techniques will be useful for yourself or for a client. Addressing general behaviour problems and specific personality disorders such as schizophrenia, paranoia and addiction, it is an essential reference for counsellors, therapists and NLP practitioners, presenting effective solutions to personality disorders.

       

  Erfolgsstrategien (F1) - Ausführlichere Zusammenfassung

 

Boldstad gibt einen Überblick über die Funktionsweise des menschlichen Nervensystems und  die Prozesse im Körper nach den neueren wissenschaftlichen Erkenntnissen der Neurobiologie und Ethologie und wie die vom Menschen erfahrenen „Wahrnehmung“ der Welt zustande kommt.

Menschen kommunizieren durch das Nervensystem. Jede unserer Erfahrungen kommt zu uns durch die neurologischen Kanäle unseres Sinnessystems. Die größte spirituelle Transzendenz und die zartesten zwischenmenschlichen Erfahrungen werden als Bilder (visuell), Geräusche (auditiv), Körperwahrnehmungen (kinestetisch), Geschmack (gustatorisch), Geruch (olefaktorisch) und gelernte Symbole (digital) erfahren.

Wahrnehmung ist kein direkter Prozess. Die von den Sinnesorganen in der Außenwelt wahrgenommenen „Rohdaten“ werden im Gehirn reorganisiert. Z.B. wird das „Sehen“ durch 20 % der von der Retina der Augen wahrgenommenen Informationen gespeist, die übrigen Daten kommen von andern Bereichen im Gehirn, z.B. vom Hypothalamus, der bei der Entstehung von Emotionen eine große Rolle spielt. Was wir sehen, wird wesentlich mitbestimmt von unserem emotionalen Zustand, wobei die tatsächliche sinnliche Wahrnehmung durch die Rückkopplungsschleife wiederum von den Gefühlen beeinflusst wird.

Am Beispiel der Farbwahrnehmung erläutert Bolstad, wie dies funktioniert. Die Erkenntnisse der Neurobiologie stützen die Modelle des NLP von der Wahrnehmung und Verhaltensweise von Menschen. So sind Submodalitäten spezialisierte Funktionen des Gehirns, die in unterschiedlichen Arealen im Gehirn lokalisiert.

Übergeordnete Bereiche im Gehirn „entscheiden“ bei Wahrnehmungen über die Interpretation des Wahrgenommenen, z.B. seine Relevanz als etwas Neues, das wahrgenommen wird. Dabei können vergangene Wahrnehmungen und Interpretationen neue Wahrnehmungen verändern oder blockieren. Veränderungen in Submodalitäten eines Sinneskanals beeinflussen die Submodalitäten anderer Kanäle.

Wahrnehmungen werden im Gehirn häufig durch Worte verarbeitet. Ein spezifisches System im Gehirn ist auf ihre Verarbeitung spezialisiert, das zum „meta-sensorischen System“ gehört, ebenso wie andere digitale Systeme des Gehirns, z.B. das visuelle digitale System, das von Mozart und Computerprogrammierern benutzt wird, wobei Zeichen und Bilder vom Gehirn produziert und kombiniert werden, die ihrerseits auf die Wahrnehmung der Außenwelt zurückwirken.

Augenbewegungen sind Zugangshinweise zu den Arealen im Gehirn, von welchem jemand Informationen bezieht. Das sensorische System der Verarbeitung oder „Re-präsentation“ der kann von dem der Informationsgewinnung verschieden sein. Bewußt gesetzte Augenbewegungen beeinflussen die Effizienz der Informationsverarbeitung im Gehirn (z.B. Vokabellernen).

Die im NLP benutzten Strategien für Sinnesfolgen und das TOTE-Modell sind nur Hilfsinstrumente. In der Wirklichkeit sind neurologische Prozesse eher sich gegenseitig ständig beeinflussende Netzwerke.

Vieles von unserer Wahrnehmung wird beeinflusst durch den emotionalen Zustand, in dem wir uns befinden. Dieser Zustand wird im ganzen Gehirn (und Körper) generiert, nicht in einem bestimmten Areal, und zwar durch eine Mischung bestimmter Neuro-Chemikalien wie Noradrenalin. Er sei „breite, gehirnweite Kommentare zu ganzen Einheiten von Repräsentationen und physiologischen Antworten“ und ein Metazustand im Verhältnis zum Repräsentationssystem, das auf dieses zurückwirkt und z.B. bestimmt, welche Strategien wir benutzen.

„Zustände über Zustände“ sind innere Kommentare über Zustände und bestimmen den „Meta-Zustand“, in dem wir uns befinden. Sie werden generiert, indem ein neuronales Netzwerk genutzt wird, das auf die Funktion eines anderen angewandt wird (Bsp: Das Netzwerk, das den Zustand „innere Akzeptanz“ generiert, wird auf das Netzwerk, das momentane Traurigkeit auslöst, angewandt).

Die Informationen im Gehirn werden über chemische Botenstoffe über die Nervenbahnen weitergeleitet. Erfahrene und erinnerte Wahrnehmungen nutzen die gleichen Nervenbahnen. Gemachte Erfahrungen bzw. etablierte Zustände beeinflussen den Umgang mit neuen Wahrnehmungen, wobei unsere Erinnerungen und Lernstrategien abhängig von dem Zustand sind, in dem sie hergestellt werden. Traumatische Flashbacks werden stimuliert durch sensorische Stimulationen, die Teile des ursprünglichen Traumas hervorrufen. NLP kennt dies als „ankern“ von Erfahrungen.

Auch die Technik des Rapport im NLP wurde wissenschaftlich untermauert: 1995 entdeckten italienische Wissenschaftler im vormotorischen Kortex (beim Menschen das Brocas Gebiet) Neuronenbereiche, die durch visuelle Wahrnehmung stimuliert werden. Es werden unbewußt die gleichen Bewegungen kopiert, die beim Gegenüber wahrgenommen werden. Bestimmte Bereiche im Gehirn werden dabei stimuliert. Die Fähigkeit zum unbewußten Nachahmen ist ein wichtiger Teil der sozialen Entwicklung von Primaten und u.a. verantwortlich für die Sprachentwicklung. Sie ermöglicht uns, uns mit der anderen Person zu identifizieren.

Auch die spirituelle Erfahrung von „Einheit“ bzw. „Verschmelzung“ und Zeitlosigkeit wurde an tibetischen Mönchen und Franziskanernonnen untersucht. In Höhepunkten der Meditation bzw. des Gebets erlosch die Aktivität eines bestimmten Kortexbereichs. Das menschliche Gehirn ist somit auf diese Erfahrungen angelegt.

Das Nervensystem ist für Bolstad die „Hardware“ in der Informationen im menschlichen Körper gespeichert werden. Elektrische Schaltkreise, Gehirnwellen, sind Feldphänomene, und werden über das Elektroenzephalogramm (EEG) gemessen. Botenstoffe werden durch die Neuronen und den ganzen Körper befördert, die von Gedanken ausgelöst werden können. Innerhalb kürzester Zeit kann dadurch der emotionale Zustand im ganzen Körper wechseln. Dabei gibt es drei Hauptbereiche des Nervensystems, die für die Koordination von Gedanken und Gefühlen im Körper zuständig sind: Das Gehirn, das Herz und das Abdomen (Bauch), die sich alle drei aus einem gemeinsamen Bereich des Embryos entwickeln. Die Traditionelle Chinesische Medizin spricht von den drei Dantien-Bereichen Bauch-Herz-Kopf, die wichtige Energiebereiche des Chi (Lebensflusses) sind.

Alle Teile des Körpers, wo Elekrizität hergestellt und aufbewahrt wird, sind mögliche Aufbewahrungsorgane für Gedanken und Gefühle, so z.B. das Herz. Faszinierende Erkenntnisse wurden durch Herztransplantationen gewonnen. Nach der Transplantation hatten die Patienten Wissen und Bedürfnisse, die ihnen vor der Transplantation unbekannt waren. Durch die Beschreibungen eines achtjährigen Mädchens konnte sogar der Mörder ihrer Spenderin überführt werden.

Neurowissenschaftliche Erkenntnisse ermöglichen der NLP-Anwenderin und dem Anwender, Klienten bestimmte funktionale Fähigkeiten zu vermitteln, die gezielter auf die neuronalen Netze einwirken, um bestimmte Ergebnisse für den Klienten zu erreichen.

Zusammenfassung von Dr. Gudrun Henne

   

Modellieren von Transzendenz - Jenseits des Selbst (H3) - Ausführlichere Zusammenfassung

Menschen haben schon immer nach Zuständen jenseits des „Selbst“ gesucht. Sie finden das in allen Religionen. Richard Bolstad zeigt hier in seinem Workshop 4 Prozesse, die es ermöglichen, das, was jenseits des „Selbst“ ist, sofort zu erleben.

Wenn man mit allen Sinnen gleichzeitig erlebt, überfordert das den Zuordnungsprozess und ein spontanes Erleben des Zustandes jenseits des „Selbst“ ist möglich. Richard Bolstad bietet in seinem Workshop dafür viele Übungen an, bei denen man zum Beispiel mit den Ohren, dem Mund, der Nase und den Händen genauso sieht, wie man mit den Augen usw. hören kann, oder bei denen man „unangenehme“ Zustände durch Entfalten transzendiert.

Im 2. Teil seines Workshops modelliert er Transzendenz über den Weg unbeantwortbarer Fragen, wie sie von spirituellen Lehrern gestellt werden. Anbei im Folgenden daraus die übersetzte Anleitung zu diesem Prozess.

Anleitung zur Übung: Die Unbeantwortbare Frage

1.   Der Begleiter begibt sich selbst in einen ruhigen und ressourcevollen Zustand.

2.   Baue Rapport auf.

3.   Finde die Situation, die die Person ändern möchte.

4.   „Versetze dich in die Situation, die du ändern möchtest. Welche Gefühle empfindest du dort…. Jetzt sage, dass du diese Situation verändern möchtest. Wer ist dieses „DU“, das diese Situation verändern möchte?“ Höre auf die Worte, die ein komplexes Equivalent für dieses „Selbst“ sind.

5.   „Wie siehst, hörst oder fühlst du dieses [„DU“] von dem du sagst, dass DU da bist?“

6.   „Wenn du in dieser Weise an dieses [„DU“] denkst, wer bist DU, der sich dieses Gedankens jetzt bewusst ist?“

7.   Wiederhole Schritt 5 und 6 solange, bis die erfragte interne Repräsentation völlig „leer“ ist. (Indikatoren: die Person hat keine Antwort, oder sagt etwas, das darauf hinweist, dass es da nichts mehr gibt, was ein Equivalent zu diesem „Selbst“ ist).

8.   „Und nimm bewusst wahr, wann diese Frage unbeantwortbar wurde. Hast du diesen Zustand erreicht, dann sei aufmerksam: höre, sieh, fühle, schmecke, rieche, erwache mit alle deinen Sinnen.“

9.   „Während du in diesem Zustand bleibst, sei dir als der [Repräsentation des „DU’s“, das diesem Zustand unmittelbar vorausgeht] bewusst. Ist es da?“ Wenn ja, sage: „Wie verändert dieser Zustand dieses [„DU“] jetzt?“

10.  „Während du in diesem Zustand bleibst, sei dir der [Repräsentation des „DU´s, das diesem Zustand plötzlich vorausgeht] bewusst. Ist es da?“ Wenn ja, sage, „Wie verändert jetzt dieser Zustand dieses [„DU“]?“

11.  Wiederhole für jedes [„DU“] erneut die erste Situation. Frage abschließend „Wie verändert das in diesem Zustand sein den Prozess in der Situation, die das erste „DU“ verändern wollte? … Und wie verändert es die Art und Weise, wie du dich dort fühlst?“

Zusammenfassung von Karl Nielsen

 

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