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Erster NLP Weltkongress: Brian van der Horst

Eine globale und integrale Vision von NLP für die Entwicklung des menschlichen Potentials

26.-28.5.2006 in Berlin/Potsdam (Deutschland/Europa)

Den Kongressflyer als HTML-Seite und als PDF finden Sie unter diesem Link.

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Brian van der Horst

Frankreich

www.bvdh.com

NLP and The Integral Vision of Ken Wilber (B2 & G2)

Die Integrale Vision ist dem NLP ähnlich, wenn es darum geht, wie Menschen sich ihre subjektive Realität schaffen. Eine weltweite Gruppe von Psychologen, Philosophen, Wissenschaftlern, Künstlern, Management Gurus und NLP Trainern arbeiten daran, den Geist, den Körper, das Herz, die Seele und die kulturellen und sozialen Systeme der Menschheit zu verstehen, zu entwickeln und in ein harmonisches Ganzes zu integrieren. Dies wird eine einführende Veranstaltung darüber, wie Ken Wilber, Michael Murphy, George Leonard, Don Beck und Hunderte von Mitgliedern des Integralen Institutes mit ihrer Universität heute denken und handeln.

 

Über Brian van der Horst:

Brian van der Horst ist NLP Trainer seit 1984, als er begann in Europa zu leben und zu arbeiten. Er lebt in Paris, wo er Repère gründete, ein internationales NLP Training Institut, und mit zwei französischen Beratern, zertifizierte Practitioner und Master Programme entwickelt und lehrt. Seit einigen Jahren ist er Hauptschulungsleiter in Europa für Ken Wilber´s Integrales Institut. Vorher war er Direktor des Neuro-Linguistic Programming Center for Advanced Studies in San Francisco und Berater des Stanford Research Institute im Values and Lifestyle Programm der Strategic Environments Group.

 

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  Die Integrale Magie des NLP (B3) - Ausführlichere Zusammenfassung

Die Integrale Vision ist dem NLP ähnlich bezüglich der Art, wie Menschen ihre subjektive Realität erschaffen. Integrales NLP, so Brian van der Horst, bezeichnet einen neuen Ansatz, der in der Beratungswelt Einzug halten und diese von Grund auf umgestalten wird. Andernfalls, so seine Annahme, wird NLP in Vergessenheit geraten, da es, wie jede andere neue Methode auch, einem zeitlich begrenzten Lebenszyklus unterworfen ist.

Eine weltweite Gruppe von Psychologen, Philosophen, Wissenschaftlern, Künstlern, Management Gurus und NLP Trainern arbeitet daran, den Geist, den Körper, das Herz und die Seele sowie die kulturellen und sozialen Systeme der Menschheit zu verstehen, zu entwickeln und in ein harmonisches Ganzes zu integrieren. In dieser Veranstaltung gewährt Brian van der Horst Einblick in das heutige Denken und Handeln von Ken Wilber, Michael Murphy, George Leonard, Don Beck und Hunderten von Mitgliedern des Integralen Institutes mit ihrer Universität und zeichnet ein Bild der Integralen Vision, von deren Ursprungsidee bis hin zum „alle Quadranten, alle Ebenen“-Modell.¹ Dabei geht er ausführlich ein auf die vier Quadranten², beleuchtet Entwicklungsstufen unter Einbeziehung der Gravesschen Ebenen (Spiral Dynamics, Dr. Don Beck), erläutert Entwicklungslinien, Zustände, Typen und stellt Bezüge her zum NLP-Modell der Struktur subjektiver Erfahrung (“fried egg”). Anhand von Beispielen setzt Brian van der Horst Schritt für Schritt die einzelnen Puzzleteilchen anschaulich und nachvollziehbar zusammen und zeigt auf, wie das Integrale Modell von Ken Wilber konkret Anwendung in der Praxis finden kann als integraler Rahmen für tiefgründige und nachhaltige Veränderung (vgl. hierzu auch „le coaching pour l’être intégral“/„Coaching für den integralen Menschen“, ein neuer, durch das NLP inspirierter Ansatz für Beratung und Teambuilding).

Eine integrale Herangehensweise besteht zunächst aus zwei Hauptschritten. Der erste liegt darin, anzuerkennen, dass alle vier Quadranten in wechselseitiger Beziehung stehen und sich miteinander entwickeln (“tetra-Evolution”). Der zweite Schritt erfolgt durch die Integration der einzelnen Stufen/Ebenen (vgl. Graves) und ergibt den “alle Quadranten, alle Ebenen Ansatz” (AQAL). Eine gegebene Stufe individueller Entwicklung (Oben Links) findet ihren Niederschlag im oberen rechten Quadranten (z.B. Verhalten), in einer Stufe kultureller Entwicklung (Unten Links) sowie im unteren rechten Quadranten (soziale Entwicklung/Systeme). In Bezug auf integrales NLP bedeutet dies: Sofern der Berater/Coach nicht das Maximum an menschlichen Faktoren, wie etwa emotionale, psychologische, systemische und soziokulturelle in die Arbeit mit einbezieht, ist NLP nicht integral. Es ist auch dann nicht integral, wenn, so Brian van der Horst, der Klient beispielsweise Autonomie und Unabhängigkeit erlernt und in der Folge seiner Familie, Freunden oder der Firma den Rücken kehrt oder eine hohe Motivation bei gleichzeitiger Gefährdung seiner mentalen oder körperlichen Gesundheit aufweist. Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass NLP dann nicht integral ist, wenn ein oder zwei Quadranten, Ebenen oder Linien extrem betont, andere dagegen ausgeblendet werden.

Wenn es darum geht, komplexe menschliche Veränderungsprozesse auf möglichst harmonische Art und Weise zu vollziehen, ergeben sich aus den bisher dargestellten Erkenntnissen einige wesentliche Kriterien: So etwa die Integration der links- und rechtsseitigen Quadranten, das Anerkennen, Einschätzen und Würdigen von verschiedenen Entwicklungsebenen bzw. -stufen in jedem Quadranten und nicht zuletzt das Bestreben, Entwicklung durch alle Quadranten hindurch aufeinander abzustimmen und in ein harmonisches Gleichgewicht zu bringen.

¹ alle Quadranten, alle Ebenen, alle Linien, alle Zustände, alle Typen oder als Kürzel: AQAL

² ObenLinks/subjektiv-individuell; ObenRechts/objektiv-individuell; UntenLinks/subjektiv-kollektiv; UntenRechts/objektiv-kollektiv – oder vereinfacht als die „Großen Drei“ (The Big Three) dargestellt: ObenLinks-Selbst/DasSchöne; UntenLinks-Kultur/DasGute; ObenRechts/UntenRechts-Natur/DasWahre

Über Brian van der Horst:

Brian van der Horst ist NLP Trainer seit 1984, als er begann in Europa zu leben und zu arbeiten. Er lebt in Paris, wo er Repère gründete, ein internationales NLP Training Institut, und mit zwei französischen Beratern, zertifizierte Practitioner und Master Programme entwickelt und lehrt. Seit einigen Jahren ist er Hauptschulungsleiter in Europa für Ken Wilber´s Integrales Institut. Vorher war er Direktor des Neuro-Linguistic Programming Center for Advanced Studies in San Francisco und Berater des Stanford Research Institute im Values and Lifestyle Programm der Strategic Environments Group.

Zusammenfassung von Beatrice Schmid

Soziale Aspekte der Integralen Vision (G2) - Ausführlichere Zusammenfassung

Mit „Soziale Aspekte der Integralen Vision“ legt Brian van der Horst den Schwerpunkt auf die beiden unteren, kollektiven Quadranten des Integralen Modells von Ken Wilber.¹ Im Mittelpunkt stehen also intersubjektive oder kulturelle und interobjektive beziehungsweise soziale Fragestellungen: Was tun Menschen, um ihrer persönlichen Entwicklung Ausdruck in der Welt zu verleihen? Und wie steht persönliche Transformation in Beziehung zu Organisationen, Kunst und Kultur sowie zu rechtlichen, politischen, ökonomischen und religiösen Systemen?

Ausgehend vom Ursprung all dieser Entwicklungen, der ganz persönlichen spirituellen Erfahrung, führt Brian van der Horst ein in die Integrale Psychologie von Ken Wilber. Er zeichnet die vier spirituellen Erfahrungen (spiritual experiences) im Leben eines Menschen nach und zeigt Entsprechungen im NLP auf: So etwa das Erleben des Getrenntseins von anderen (Wer ich nicht bin/Individualisierungsprozess), die Erfahrung der Trennung zwischen Ich und Verhalten (Ich bin nicht mein Verhalten/eine Variante der Metaposition), zwischen Ich und Emotionen (3. Position) oder zwischen Selbst und Überzeugungen. Brian van der Horst geht weiter ein auf die Entwicklung sozialer und ökonomischer Systeme und erläutert die zwei Hauptschritte einer integralen Herangehensweise: Erstens, das Anerkennen der Tatsache, dass alle vier Quadranten in wechselseitiger Beziehung stehen und sich miteinander entwickeln („tetra-Evolution“) und zweitens, die Berücksichtigung der Ebenen/Stufen (Graves) in den jeweiligen Quadranten („alle Quadranten, alle Ebenen“ oder AQAL; vgl. hierzu auch Brian van der Horst/Workshop B2: Die Integrale Magie des NLP).

Vor dem Hintergrund der Annahme, dass Energie aus spiritueller Erfahrung in psychologischer oder materieller Hinsicht in die reale Welt (phenomenal world) einfließt und sich darin auswirkt², geht Brian van der Horst in der Folge ausführlich ein auf die integrale transformative Praxis (ITP; www.itp-life.com), einem vielfach erforschten und in der Praxis erprobten Ansatz, dessen Ursprünge in das Jahr 1992 zurückgehen (George Leonard und Michael Murphy).

Eine „alle Quadranten, alle Ebenen“-Praxis, wie sie der integralen transformativen Praxis (ITP) zugrunde liegt, beinhaltet Meditation als ein betont wichtiges Element und Kata (eine 40-minütige Serie von Übungen für Körper, Geist und Seele). Mit dem Wissen um die Unanfechtbarkeit der eigenen Individualität, Autonomie und Autorität ist es wünschenswert, die Gemeinschaft mit anderen ITP-Praktikern zu suchen und sich dieser zu verpflichten in Vision und Praxis. Andere wichtige Faktoren sind aerobe körperliche Übungen, wenn möglich auch Gewichtheben, die Entwicklung intellektueller Fähigkeiten (lesen, schreiben, diskutieren) und Bewusstsein im Umgang mit Essen. Verantwortung gegenüber den eigenen Emotionen und Bedürfnissen, das Arbeiten mit wohlüberlegten Affirmationen sowie der respektvolle, unterstützende und liebevolle Umgang mit sich selbst und anderen sind weitere essentielle Bestandteile dieser Praxis (vgl. The Eight ITP Commitments).

In einer Atmosphäre von Achtsamkeit, Respekt und Eigenverantwortung schließt eine integrale transformative Praxis also alle Ebenen (physische, emotionale, mentale sowie spirituelle) und alle Quadranten (Ich/Wir/Es/Sie oder Selbst/Kultur/Natur) mit ein und hat zum Ziel, durch gleichzeitige Übung all dieser Bereiche, die menschliche Entwicklung beziehungsweise Transformation bewusst zu fördern.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Brian van der Horst anhand dieser Beispiele reichlich Impulse liefert, die integrale Vision im eigenen Leben umzusetzen - in Kontemplation und in Aktion, im Selbst wie auch in der Beziehung zu anderen, zu Gesellschaft und Natur und, nicht zuletzt, mit der richtigen Portion Humor als Schlüssel zu Transformation.

Zusammenfassung von Beatrice Schmid

¹ UntenLinks/WIR/kulturell/intersubjektiv und UntenRechts/SIE/sozial/interobjektiv

² James, William, Varieties of Religious Experience

 

 

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